02.06.2026

Akademie für soziale Demokratie – Beginn des Jahrgangs 2026

Vom 29. bis 31. Mai dieses Jahres fand in Zegrze die Tagung der Akademie für soziale Demokratie statt – eine intensive Zeit des Austauschs und des gemeinsamen Lernens über die Grenzen der Linken hinweg. Während der Tagung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, unter Anleitung von Expertinnen und Experten über Geschichte, Sozialpolitik, Kommunikation und die Zukunft des Wohlfahrtsstaates zu diskutieren. Die Tagung wurde in Zusammenarbeit unserer Stiftung mit dem F.-Lassalle-Zentrum für Sozialwissenschaften organisiert.

Über die historischen Erfahrungen der sozialdemokratischen Bewegung sprachen wir mit Michał Syska – dem stellvertretenden Leiter des Amtes für Kriegsveteranen und Opfer politischer Repressionen, dem Direktor des F.-Lassalle-Zentrums für Sozialwissenschaften und dem Vorsitzenden der Historischen Kommission der Neuen Linken. 

Prof. Dr. hab. Włodzimierz Anioł, Politikwissenschaftler und Diplomat sowie Autor des Buches „Spiele und Brot. Traditionalistischer Populismus in vergleichender Perspektive“, leitete eine Veranstaltung zum Thema: „Dient der Populismus dem Volk?“. 

Darüber, wie man Städte lebenswerter für ihre Bewohnerinnen und Bewohner gestalten kann, sprachen wir bei einem Treffen mit Dorota Pędziwiatr – Politikwissenschaftlerin, stellvertretende Vorsitzende des Stadtrats von Breslau und Vorsitzende des Fraktionsklubs der Linken.

Dr. Janina Petelczyc, Dozentin an der Handelshochschule und Expertin des F.-Lassalle-Zentrums für Sozialwissenschaften, stellte eine progressive Perspektive auf das Sozialversicherungssystem sowie Möglichkeiten zur Bekämpfung von Mythen und Desinformation vor. Nordische Inspirationen für die moderne Sozialpolitik waren das Thema der Veranstaltung unter der Leitung von Dr. Rafał Bakalarczyk – Dozent und Experte am F.-Lassalle-Zentrum für Sozialwissenschaften.

Agata Kostrzewa, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Warschau und Expertin für Storytelling, zeigte ihrerseits in einem Workshop, wie Sprache die Politik prägt und die Art und Weise beeinflusst, wie wir über die Welt erzählen.

Die nächste Tagung findet vom 26. bis 28. Juni statt.

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