24.03.2026

OPZZ-Konferenz „Fakten statt Mythen“.

Am 12. März 2026 fand im Kongresszentrum der Technischen Universität Breslau eine Konferenz des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes OPZZ unter dem Motto „Fakten statt Mythen – wie Wissen und Dialog eine Gesellschaft der Gleichheit schaffen“ statt. An der Veranstaltung, die unter anderem unter der Schirmherrschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung stand, nahmen Vertreter von Gewerkschaften, der öffentlichen Verwaltung, der Wissenschaft, sozialer Organisationen sowie Experten für den Arbeitsmarkt und Gleichstellungspolitik teil.

Die Konferenz wurde von Barbara Popielarz, der stellvertretenden Vorsitzenden der OPZZ, und Jakub Mazur, dem Vizepräsidenten von Wrocław, eröffnet; einleitende Worte sprachen zudem Marcin Stanecki, der Hauptarbeitsinspektor, sowie Piotr Ostrowski, der Vorsitzende der OPZZ; ein Grußwort an die Teilnehmer richtete der Sejm-Marschall Włodzimierz Czarzasty.

Das Programm umfasste vier Diskussionsrunden, von denen sich die erste mit der Gleichstellung am Arbeitsplatz befasste, einschließlich Fragen im Zusammenhang mit Lohnungleichheit, der Bekämpfung von Diskriminierung und der Rolle des sozialen Dialogs bei der Schaffung gerechter Beschäftigungsbedingungen. 

Die zweite Podiumsdiskussion konzentrierte sich auf die Rolle der Bildung bei der Förderung von Gleichstellung und der Bekämpfung sozialer Ausgrenzung und erörterte die Maßnahmen öffentlicher Einrichtungen, Kommunalverwaltungen und sozialer Organisationen, während das dritte der Arbeitssicherheit und der Rechtsdurchsetzung gewidmet war, mit besonderem Augenmerk auf Gleichbehandlung, der Bekämpfung von Mobbing sowie der Rolle der Aufsichtsbehörden, darunter der Staatlichen Arbeitsaufsichtsbehörde.

Das vierte Panel befasste sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Arbeitsmarkt und Regionen, die stark mit emissionsintensiven Branchen verbunden sind. Moderiert wurde es von Maciej Zaboronek – einem Vertreter der Ebert-Stiftung, der sich seit Jahren mit dieser Thematik beschäftigt. Die Diskussion konfrontierte unterschiedliche Perspektiven: von Beschäftigten der Kohleindustrie über Nichtregierungsorganisationen, Untersuchungen zur Beteiligung von Frauen an der Transformation von Kohleregionen, den Zusammenhang zwischen den Veränderungen und der psychischen Gesundheit bis hin zu den Herausforderungen für eine Bergbaustadt.

Großen Anklang bei den Konferenzteilnehmern fanden die neuen Publikationen der Ebert-Stiftung, die sich auf die Thematik des letzten Panels bezogen: „Zwei Transformationen“ und „Gerechte Klimapolitik“ – diese sind auch online auf unserer Website verfügbar.

Die Konferenz versammelte fast 200 Teilnehmer und schuf einen Raum für den Erfahrungsaustausch zwischen Gewerkschaften und Vertretern von Kommunalverwaltungen, Politik, Arbeitgeberverbänden und Arbeitsschutzinstitutionen.

Begleitet wurde die Veranstaltung zudem von Informations- und Beratungsständen, darunter zu rechtlichen, psychologischen und gesundheitlichen Themen, sowie Ständen der OHP und der PIP. Die Konferenz wurde von der OPZZ mit Unterstützung institutioneller und gesellschaftlicher Partner, darunter der Ebert-Stiftung, organisiert. Die Schirmherrschaft übernahmen unter anderem das Ministerium für Familie, Arbeit und Sozialpolitik, das Ministerium für Klima und Umwelt, die Staatliche Arbeitsaufsichtsbehörde sowie die Behörden von Niederschlesien und Breslau. Die Medienpatenschaft übernahmen TVP3 Wrocław und Radio Wrocław.

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